Rally - Obedience

Ansprechpartner:

Evelyn Zahlbach, Tanja Bredel

Evelyn Zahlbach  | Tel: 06838-983948

Tanja Bredel         | Tel: 06838-986399

E-Mail: rally-obedience@dvg-schwarzenholz.de

Wie funktioniert Rally Obedience?

Bei der Sportart Rally Obedience  stehen die perfekte Kommunikation und die partnerschaftliche  Zusammenarbeit des Mensch-Hund-Teams im Vordergrund. Es ist in  Deutschland noch eine recht junge Sportart. Sie kommt aus Amerika und  wurde dort vor einigen Jahren von Charles "Bud" Kramer entwickelt.  Während diese Sportart in Amerika schon eine große Anhängerschaft  erobert hat, ist sie in Deutschland noch relativ unbekannt.


Und so funktioniert es:

Es wird ein Parcours aus  mehreren Stationen gebaut. Die Stationen bestehen aus Schildern, die dem  jeweiligen Team angeben, was zu tun ist und in welche Richtung es  weitergeht. Der Hundeführer nimmt nun seinen Hund bei Fuß und arbeitet  den Parcours möglichst schnell und präzise ab.

Das   Schöne an diesem Sport ist, Hund und Mensch dürfen während ihrer Arbeit  ständig miteinander kommunizieren. Der Hund darf jederzeit   angesprochen, motiviert und gelobt werden.

Man findet im  Parcours Übungen wie Sitz, Platz, Steh, aber auch Kombinationen aus  diesen Elementen. Es gibt Richtungsänderungen um 90°, 180° und 270° nach  rechts und links, außerdem 360° Kreise. Andere Stationen fordern z.B.  auf, einen Slalom um Pylonen zu machen oder den Hund über eine Hürde  voraus zu senden oder abzurufen. Es fehlen natürlich auch nicht die so  genannten Bleib- oder Abrufübungen. Eine Besonderheit dürfte auch die  Übung zur Futterverweigerung sein, bei der das Team an gefüllten  Futternäpfen vorbei gehen muss, ohne dass der Hund sich bedient.
Inzwischen werden auch in Deutschland Turniere in mehreren Leistungsklassen angeboten. Bewertet wird nach Punkten und Zeit.
 

DVG Regelwerk Rally Obedience

Rally Obedience ist für  fast jeden Hundehalter geeignet, der nicht nur spazieren gehen möchte  und passt auch durch die abwechslungsreiche Vielfalt zu den meisten  Hunden. Der Spaß für Mensch und Hund steht eindeutig im Vordergrund.  Hier können selbst Kinder schon spielerisch mit ihrem Hund Unterordnungsübungen probieren.

Im Rally Obedience   dürfen Mensch und Hund ständig miteinander kommunizieren. Der Hund darf  jederzeit angesprochen, motiviert und gelobt werden.  Das Ziel, sich  auch einmal mit anderen Gleichgesinnten zu messen und dabei sogar Erfolg  zu haben, wird schneller erreicht.

Dem großen Einsatz  von Henk Buren aus dem Verein für Hundefreunde Kandel ist es zu  verdanken, dass in dieser Sportart bereits seit 2009 private Wettbewerbe  ausgetragen wurden. Da keine Verbandszugehörigkeit nötig ist, haben  sich immer mehr Vereine, privat organisierte Gruppen und auch  Einzelpersonen dieser Beschäftigung mit Hund angeschlossen und starten  miteinander auf gemeinsam organisierten Veranstaltungen, die jeweils von  einem Wertungsrichter der RO-Turniergruppe unterstützt werden.

Auf   Grund der stetig wachsenden Verbreitung auch innerhalb des DVG entstand  der Wunsch und das Bestreben die vorhandenen Kräfte und Aktivitäten zu  bündeln. Ziel ist es, die Durchführung / Abwicklung von Wettkämpfen zu  vereinheitlichen. Mit dem hier nun vorliegenden ersten  Regelwerk steht einer weiteren Verbreitung dieser von den Betreibern  selber als Fun-Sportart  eingestuften Variante der Ausbildung nichts  mehr im Wege.